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Der Wilde Westen ganz nah und zum Anfassen und Essen Altenheim Heilig Geist feiert Sommerfest

Sarstedt (stb). Manchmal liegt der Wilde Westen ganz nah. Zum Beispiel an der Burgstraße in Sarstedt. In liebevoll ausgestattetem Ambiente feierten die Bewohner, Mitarbeiter, Freunde, Bekannte und Verwandte am Freitag, dem 14. Juni das alljährliche Sommerfest im Altenheim Heilig Geist. Dieses Jahr unter dem Motto „Wilder Westen“. Die Cowboyhut-Dichte war hoch, karierte Hemden, Sheriffsterne, Westernröcke und bunte Halstücher wohin man sah. Die angebotenen Speisen passten dazu. Auf dem Grill lagen kräftige Hacksteaks neben knusprigen Bratwürsten, in einer großen gusseisernen Pfanne schmurgelte Chili con carne, daneben deftige Bratkartoffeln. Die üppige Kuchentafel, die mit süßen Back-Spenden von Ehrenamtlichen und Gästen reich bestückt war, könnte in Amerika wie in Sarstedt den Appetit anregen. Das Wetter spielte mit und sorgte mit angenehmen Temperaturen für die richtige Lust auf ein erfrischendes Eis.

 

Im Garten wurde viel geboten. Das Blasorchester Sarstedt unterhielt mit einem bunten Strauß gefälliger Melodien, das Publikum, zu dem traditionell auch immer eine große Abordnung des evangelischen Altenheims St. Nicolai gehört, freute sich aber auch über die eher ungewohnten Wild West-Klänge, die die Außenanlagen durchwehten. Tanja Himme, in Heilig Geist für den Sozialen Dienst tätig, betreibt in Barnten das Steakhouse „Andy´s Saloon“, in dem sich regelmäßig eine eingeschworene Gruppe Country- und Western-Fans trifft und unter anderem als Gestorfer „Sunrise Dancers“ Linedance (nicht zu verwechseln mit Squaredance) tanzt. Diese bat sie um tatkräftige Unterstützung, die gerne gewährt wurde. Deshalb stand im Altenheimgarten ein Zelt mit Fellen, einer offenen Feuerstelle und der einen oder anderen dekorativen (aber ungeladenen) Waffe. Davor ein improvisierter Wasserlauf, in dem nicht nur die jüngsten Besucher beim „Gold“waschen ihr Glück versuchten. Werner Preuschoff sang zur Gitarre unter anderem ein herzzerreißendes Liebeslied an sein Pony und die Sunrise Dancer zeigten ordentlich in Reihen aufgestellt ihre Tanzkunst. Dazu gab es Dosenwerfen, ein Glücksrad und ganz viel Zeit zum Plaudern. Zum Auftakt der Veranstaltung bescherte das Altenheim Heilig Geist allerdings den Kindern des katholischen St. Hedwig Kindergartens viel Freude mit einer „Pinata“. Dieses weit über den Köpfen aufgehängte Pappmaché-Pferd musste von den Kindern zerschlagen werden, damit es die in seinem Bauch versteckten Süßigkeiten freigab, ein vor allem in Mexiko beliebter Brauch.