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Kellerbrand in einem Industriebetrieb in Harsum

Ein Mitarbeiter eines Betriebes in der Försterstraße in Harsum bemerkte am Donnerstag letzter Woche gegen 8.10 Uhr eine Rauchentwicklung im Kellerbereich und verständigte über Notruf die Feuerwehr. Gegen 8.13 Uhr löste die Leitstelle Hildesheim zunächst Alarm für die Feuerwehren Harsum und Klein Förste aus. Innerhalb weniger Minuten waren die Einsatzkräfte unter der Leitung vom stellvertretenden Gemeindebrand-meister Gerald Bauerschaper an der Einsatzstelle. Sofort machte sich ein Angriffstrupp unter schweren Atemschutz auf den Weg in den Keller, um die Lage vor Ort zu erkunden. Schnell war klar, dass eine USV-Anlage (eine unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlage) in Brand geraten war. Da man Brände an elektrischen Anlagen nicht mit Wasser bekämpfen kann, ließ der Einsatzleiter die Berufsfeuerwehr Hildesheim mit Sonderlöschmitteln (CO2) und die Ortsfeuerwehr Groß Förste aus der Gemeinde Giesen mit der Wärmebildkamera alarmieren. Um auch genügend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben, wurde noch zusätzlich die Feuerwehr Borsum zum Einsatz gerufen. Die Feuerwehr setzte dann zwei Trupps unter schweren Atemschutz mit CO2 -Löschern zur Brandbekämpfung ein. Nachdem der Brand gelöscht war, kam die Wärmebildkamera zum Einsatz, um nach Glutnestern zu suchen. Inzwischen wurden auch zwei Hochdrucklüfter eingesetzt, um den Rauch aus dem Gebäude zu blasen. Weiterhin waren ein Rettungswagen zur Eigensicherung und die Polizei Sarstedt an der Einsatzstelle. Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte der Feuerwehr und vier Polizeibeamte im Einsatz. Gegen 11.45 Uhr übergaben die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder an den Firmenverantwortlichen. Laut Polizei Sarstedt ist der Brand auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Über den entstandenen Sachschaden liegen zu Zeit noch keine genauen Angaben vor.