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Spende für die Notunterkunft, Aus Kleiderspenden das Beste gemacht / AWO sammelt, Kolping verwertet

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Sarstedt (stb). Nicht alle Kleider, die Sarstedter Bürgerinnen und Bürger in den letzten Wochen und Monaten für die Flüchtlinge in der Sarstedter Notunterkunft gespendet haben, können dort auch genutzt werden. Sei es nun, dass die Textilien zu wenig alltagstauglich oder belastbar sind, oder sei es, dass die Hosen, Jacken und Pullis der großen deutschen Männer einfach nicht den eher kleineren Flüchtlingen passen.

Die AWO Sarstedt nimmt seit Einrichtung der Notunterkunft Ende September alle Spenden in der ehemaligen Hauptschule auf der Kassebeerenworth an und sortiert sie. Eine unglaubliche Menge an Spenden ist inzwischen zusammengekommen. Die Ehrenamtlichen der AWO waren zeitweise fast rund um die Uhr beschäftigt. Was dabei aussortiert wurde, ist jedoch nicht nutzlos. Die AWO hat diese Kleidung an den Kleiderladen der Kolpingsfamilie im Sozialen Kaufhaus an der Holztorstraße weitergegeben. Was dort nicht in den Verkauf geht oder nicht verkäuflich ist, gibt die Kolpingsfamilie regelmäßig in die kommerzielle, industrielle Verwertung. Dies bringt Geld. Geld, das nun zurück ins Flüchtlingscamp geht.

Am Dienstag letzter Woche übergab Egbert Schülke (2.v.l.) von der Kolpingsfamilie die stolze Summe von 1000 Euro an Klaus Bruns (Mitte), Leiter der Flüchtlingseinrichtung an der Helperder Straße. Zusammen mit (v.l.) Rita Pohl und Helmut Adolf von der Kolpingsfamilie sowie Renate Deike, Vorsitzende des AWO-Ortsverbandes Sarstedt, freuen sie sich über die Möglichkeit, „das Leben im Lager etwas angenehmer zu machen“, so die Hoffnung von Egbert Schülke. Klaus Bruns sicherte zu, die nun in Geld verwandelten Textilspenden der Sarstedter dazu zu nutzen, „kleine Wünsche zu erfüllen“, die von allgemeinem Nutzen sind. „Uns fällt da schon was ein!“, so der Einrichtungsleiter.

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