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TKJ-Radler zu Fuß im Osterwald unterwegs

TKJ-Radler

Die traditionelle Veranstaltung zum Jahresabschluss der TKJ-Radsportabteilung findet seit einigen Jahren zur Vermeidung von vorweihnachtlichem Terminstress im Januar statt. In diesem Jahr waren die Mitglieder am 10. Januar zu einer Grünkohlwanderung im Osterwald eingeladen. Abteilungsleiter Wolfgang Bertram konnte eine starke Truppe von 57 Personen, zu der neben den Radsportlern auch Ehepartner gehörten, vor dem Eingang des Besucherbergwerks „Hüttenstollen“ in Osterwald begrüßen. Für die Anreise mit dem Pkw hatten sich Fahrgemeinschaften gebildet.
Als erstes stand die Besichtigung des Hüttenstollens auf dem Programm. Dieser ist ein lebendiges Zeugnis des Osterwalder Steinkohlebergbaus, der bis auf das Jahr 1585 zurückgeht und mit Unterbrechungen bis 1953 betrieben wurde. Bei dem geführten, teilweise gebücktem Gang unter Tage konnten die mit Schutzhelmen ausgestatteten Teilnehmer nachvollziehen, unter welchen Bedingungen – Nässe, Enge und Dunkelheit – die Bergleute, die früher ohne die heute üblichen Schutzvorkehrungen (wie z.B. Gehör- oder Staubschutz) ihrer schweren körperlichen Arbeit nachgehen mussten.
Nachdem es den ganzen Vormittag geregnet hatte, war Petrus den wanderfreudigen Radlern wohlgesonnen. Nach der Stollenbesichtigung hörte der Regen schlagartig auf und zeitweise schien sogar die Sonne. Nun ging es per pedes hinauf zur „Sennhütte“. Die knapp 4 km lange Wegstrecke war teilweise vereist, so dass sich einige Wanderer zur Vermeidung von Stürzen zeitweise durch den neben dem Weg befindlichen Morast vorwärts bewegten.
Zur Entschädigung wartete in der „Sennhütte“ bereits lecker zubereiteter Grünkohl mit Bregenwurst, Kassler und Kartoffeln auf die hungrigen Wanderer. Als Geschenk gab es zum Abschluss vom Haus einen köstlichen Verdauungsschnaps, den zumindest die nicht am Steuer sitzenden Teilnehmer ohne Reue genießen konnten.
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Veranstaltung ein äußerst gelungener Jahresabschluss war, der bei allen Teilnehmern auf ein positives Echo stieß und viel Freude bereitet hat. Besonderer Dank gilt Klaus Fuhrmann und Wolfgang Bertram für die Organisation.  (rs)

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