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Ferien im Rathaus

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Im Rahmen des Ferienpasses der Jugendpflege nutzen 14 Jungen und Mädchen die Gelegenheit, das Rathaus einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Nachdem sie von Jugendpfleger Thomas Schlüter eine kurze Einweisung bekommen hatten, was erlaubt und verboten ist, ging es zunächst gemeinsam mit Stadtarchivmitarbeiter Marc Mutke auf einen Rundgang durch das über 200 Jahre alte Gebäude. Die Kinder erfuhren unter anderem, wo sich Empfang, Einwohnermeldeamt, Bauamt, Stadtkasse und Kopierraum befinden und an welche Türen sie bei der anschließenden Rallye besser nicht klopfen sollten. Dann begaben sich die  Zweier- oder Dreiergruppen mit 14 Fragen bewaffnet auf den Weg, um neben vielen anderen Dingen das Kennzeichen des städtischen Elektroautos festzustellen sowie den Arbeitsplatz und die Aufgaben des Umweltbeauftragten Peter Plein und des Flüchtlingsberaters Barzan Youssef kennenzulernen und herauszufinden, was die Mitarbeiter von Hoch- und Tiefbauamt zu tun haben. Mit großen Augen notieren sie ein Vermögen der Stadt Sarstedt von 100.424.159,15 Euro aus dem Jahr 2013 und suchten interessiert ihr eigenes Zuhause auf dem Liegenschaftsplan. Nachdem alle Aufgaben erfüllt waren stand Bürgermeisterin Heike Brennecke den jungen Besuchern Rede und Antwort. Insbesondere das Schwimmbad war den Besuchern ein großes Anliegen. Wünsche wie ein Wellenbad und eine Außenrutsche wurden geäußert und natürlich kam auch die Frage, warum das Sarstedter Bad nicht beheizt sei. Aber auch „Beschwerden“, wie defekte Umkleidekabinen, wurden der Bürgermeisterin mitgeteilt, die sich die Wünsche und Anmerkungen der Kinder gewissenhaft notierte. Heike Brennecke zeigte sich ebenfalls interessiert an den jungen Rathausbesuchern, fragte nach Ferienplänen, Hobbies und Schulbesuch. „Man braucht zur Schule nicht nach Hildesheim zu fahren, wir haben gute Schulen hier!“, gab sie den Gästen mit auf den Weg und versprach, einige Antworten, beispielsweise nach dem ersten Bürgermeister Sarstedts und der Anzahl der Bürgermeister der Stadt gemeinsam mit Marc Mutke zu recherchieren. Bei der Frage nach der ersten Bürgermeisterin Sarstedts hingegen musste sie nicht lange überlegen.
Mit großer Spannung wurde abschließend die Auswertung der Rallye erwartet. Die Veranstaltung sei zum ersten Mal im Ferienpassprogramm, erläuterte Jugendpfleger Thomas Schlüter und stellte fest: „Das nächste Mal müssen wir wohl etwas schwierigere Fragen stellen“, denn fast alle Gruppen erreichten die Höchstpunktzahl und freuten sich über einen kleinen Gewinn. Als besonderen Bonbon zum Abschluss drehte der Umweltbeauftragte Peter Plein mit allen Teilnehmern noch eine Runde im Elektroauto der Stadt bevor es mit vielen interessanten Eindrücken und Informationen im Rucksack wieder nach Hause ging.

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