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Große Hitze beim Eilenriede-Rennen

Eilenriede-Rennen„Wir sind zurück aus der Hitzeschlacht in der Eilenriede, geahnt/befürchtet hatten wir es ja schon vorher, es war extrem heiß und schwül unter den Bäumen in der Eilenriede, wir hatten alle sehr gut in Richtung Bestzeiten trainiert, aber heute war nur an Ankommen zu denken, die angepeilten Zeiten waren jeweils viele Minuten weit weg“, meldete Jörg Hanne nach der Rückkehr vom Eilenriede-Rennen am Sonntag. Insgesamt sei das „Tropenklima“ für die geringe Teilnehmerzahl bei diesem Halbmarathon über 21,1 km verantwortlich gewesen.

Von den fünf gemeldeten Aktiven des Lauftreffs der TKJ-Leichtathletik-Abteilung sei Björn Bartels – wie wohl viele andere auch – auf Grund der Hitze erst gar nicht gestartet. Thomas Zahl hatte intensiv für den Lauf trainiert und wollte Bestzeit laufen. Da dieses Ziel nach einer Runde nicht realisierbar war, ist er ausgestiegen, um „Körner“ für einen eventuellen anderen Halbmarathon zu sparen. Sehr ärgerlich verlief der Wettbewerb für Annett Gittermann, die die Hitze, so Hanne, am besten wegsteckte, aber an der 10-km-Wendemarke etwa 500 m zu früh abbog, und somit nicht in die Wertung kam. Ohne diesen fehlenden Kilometer wäre Platz 3 der Frauen-Gesamtwertung möglich gewesen. Schnellster TKJler unter den lediglich 136 Finishern war Ralf Borgaes mit 1:41:52,00 Std. auf Platz 8 der Altersklasse M 50, direkt gefolgt von Jörg Hanne mit 1:42:09,80 Std. als 9. dieser Altersklasse. Für Hanne war es nicht die erhoffte Zeit, aber zumindest  gelang es ihm, trotz der schlechten Lauf-Bedingungen, die zweite Hälfte des Wettbewerbs schneller zurückzulegen als die erste.

Der Lauf sei gut organisiert gewesen, so sein Fazit. Aber „die Wendemarke beim Halbmarathon ohne Streckenposten geht gar nicht. Annett Gittermann wäre dann dieses Missgeschick nicht passiert.“

Foto: v.l.) Jörg Hanne und Ralf Borgaes liefen die 21,1 km, Thomas Zahl brach den Lauf nach 10 km ab, Annett Gittermann wurde ein Opfer der unzureichenden Ausschilderung.

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