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Waltraud Engelke wird Landesmeisterin ihrer Altersklasse

bremen-marathon-waltraud-engelkeEin unglaubliches Rennen lieferte Waltraud Engelke, Seniorin vom Lauftreff der TKJ-Leichtathletik-Abteilung, beim Bremen-Marathon ab. In der Altersklasse W 65 lief sie ihren ersten – allerdings auch, wie sie betonte, letzten – Marathon und erzielte mit 3:57:56 Std. für die 42,195 km ein überragendes Ergebnis. Eigentlich hatte sie als Ziel „nur ankommen“ genannt – und nun „knackte“ sie sogar die 4-Stunden-Schallmauer. Dass sie bei 1.131 Finishern damit ihre Altersklasse W 65 gewann, ist nur noch eine Zugabe. Und da in diesen Wettbewerb die Niedersachsen-Meisterschaften integriert waren, darf sie sich nun auch Landesmeisterin ihrer Altersklasse nennen – nachdem sie beim Hannover-Marathon bereits Niedersachsen-Meisterin im Halbmarathon geworden war, ebenfalls bei ihrem ersten Start über diese Distanz.

Waltraud Engelke berichtete von „optimalen Bedingungen mit einer Temperatur um 13 Grad.“ Lediglich an der Weser habe ein nicht unerheblicher Wind geherrscht. Erst nach ihrem Zieleinlauf fing es an zu regnen. Die Organisation erhielt ein Lob der TKJlerin. In Bremen wurden „Zug- und Bremsläufer“ eingesetzt und Waltraud Engelke orientierte sich nach dem Start zuerst an den „4:15 Std.-Zugläufern“. Als es gut lief für sie, löste sie sich aus der Gruppe nach vorne hin und lief auf die „4:00 Std.-Zugläufer“ auf und ging auch aus dieser Gruppe mit einen Vorsprung heraus, den sie bis ins Ziel halten konnte. Die letzten 3 Kilometer allerdings seien für sie „sehr anstrengend“ gewesen.

Über die Halbmarathon-Distanz war in Bremen ihr Vereinskamerad Jörg Verwold am Start und auch er überraschte positiv. Für die 21,1 km hatte er sich eine Zeit von „unter 2:15 Std.“ gesetzt, doch dann kam er bereits nach 2:02:44 Std. ins Ziel und verpasste die 2 Std.-Schallmauer nur knapp. Seine bisherige Bestzeit über diese Distanz allerdings verbesserte er damit um 10 Minuten. Bei 3.434 Finishern belegte er in seiner Altersklasse M 45 den 259. Platz. Verwold kehrte begeistert nach Sarstedt zurück und berichtete, dass er bei Kilometer 16 und 17 mit 4:58 Min. bzw. 4:55 Min. die schnellsten Durchgangszeiten gelaufen sei. Beeindruckt war der Sarstedter auch von der tollen Stimmung durch Zuschauer und Teilnehmer im Startbereich und an der Strecke. Er lobte zudem die „tolle Streckenführung: Highlights waren das Durchlaufen des Stadions und ein längerer Streckenabschnitt an der Weserpromenade entlang.“ Am auffälligsten sei gewesen, dass es kaum Streckenabschnitte gab, an denen keine Zuschauer standen, die mit  Applaus und sogar teilweise mit Life-Musik die Läufer zu Höchstleistungen angespornt hätten. Lob gab es von ihm zudem für die Verpflegung während des Wettbewerbs und nach dem Zieleinlauf. Sein Dank galt insbesondere seiner Vereinskameradin Annett Gittermann. Die erfahrene Ausdauersportlerin des TKJ-Lauftreffs hatte ihm empfohlen, auch im Training diese lange Distanz zu laufen – und das sei der Grund für sein gutes Ergebnis gewesen. Resümee von Verwold: „Der Zieleinlauf über den letzten Kilometer war gesäumt mit dicht gedrängten, begeisterten Zuschauern, die die Anstrengungen für einen Moment vergessen ließen. Ein Erlebnis, das noch länger sehr positiv in meiner Erinnerung bleiben wird.“

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