News Ticker

Wachstum am Sonnenkamp

Am 15. Februar haben (v.l.n.r.) Boris Weldi von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, Kreiswohnbau-Geschäftsführer Matthias Kaufmann, Bürgermeisterin Heike Brennecke, der Kreiswohnbau-Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Bruer und Martin Weber, Seniorchef von Weber Massivhaus, den ersten symbolischen Spatenstich getan. „Eigentlich wohl der letzte Spatenstich überhaupt hier in der Ecke“, so Kaufmann. Denn der Sonnenkamp ist zumindest in den ersten drei Bauabschnitten nun vollständig bebaut. (stb).

Schon 1999 hat die Kreiswohnbau Hildesheim eine große Fläche im damaligen Neubaugebiet Sonnenkamp erworben und schnell erste Reihenhausriegel gebaut. Nun, fast 19 Jahre später, wird die letzte Lücke geschlossen. An der Ecke Am Sonnenkamp und Getrud-Kolmar-Straße entstehen in zwei Zeilen insgesamt zwölf Reihenhäuser, davon vier End- und acht Mittelhäuser, in einer Siebener- und einer Fünferreihe. Im Frühjahr 2018 sollen sie bezugsfähig sein. Vermarktet werden die Häuser von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, deren Mitarbeiter schon langjährige, gute Erfahrungen mit dem Standort am Sonnenkamp haben.

„Holländischer Stil“, d.h. mit offenen, ineinander übergehenden Räumen im Erdgeschoss und großen Fenstern, die viel Licht ins Haus lassen, nennt die Kreiswohnbau das Konzept und sieht als Zielgruppe vor allem junge Familien und Paare, die Familie werden wollen. Die Wohnflächen liegen bei 104 bis 118 m² inklusive Grundstück und PKW-Stellplatz. Auf den Grundstücken von 156 m² bis 277 m² ist genügend Platz zumindest für einen kleinen Garten mit Terrasse und Gartenhäuschen. Damit man dem Nachbarn nicht ständig auf den Kaffeetisch guckt, sorgen kombinierte Sichtschutz- und Aufbewahrungselemente für zumindest optische Distanz.
Besonders an den Entwürfen, für die die Firma Weber Massivhaus aus Isernhagen steht, ist das viele Licht. Panoramafenster im Dachstudio, große Fensterflächen zur Straße wie zum Garten im Erdgeschoss, und auch die Außenfassade kommt licht daher.
Für einen Preis zwischen 244.000 Euro und 289.000 Euro bekommen die Neu-Sonnenkämpler ein individuell geplantes Architektenhaus. Obwohl alle im Grundsatz gleich konzipiert, so sind doch keine Häuser bis ins Letzte identisch. Vier leicht modifizierte Varianten stehen zur Auswahl. Weber hatte das nun verwirklichte Reihenhauskonzept in einem internen Wettbewerb für einen Standort in Hannover entwickelt und an die Sarstedter Gegebenheiten angepasst. Weber wiederum musste sich erst in einem Wettbewerb der Kreiswohnbau gegen andere Mitbewerber durchsetzen und überzeugte mit seinem Angebot. Weber Massivhaus tritt üblicherweise selbst als Bauträger auf. Hier ist das Unternehmen der das Bauvorhaben komplett durchführende Partner der Kreiswohnbau.
Kreiswohnbau-Geschäftsführer Matthias Kaufmann lobte beim „Ersten Spatenstich“ am 15. Februar die Zusammenarbeit mit der Stadt Sarstedt, die nötige Veränderungen des Bebauungsplans reibungs- und geräuschlos mitgetragen habe: „Danke für die gute Kooperation!“ Und Martin Weber, Senior-Chef von Weber Massivhaus, hoffte: „Die Häuser sollen mehr sein als ein Dach über dem Kopf. Sie sollen ein Zuhause sein.“
Nach Auskunft von Sonja Höppner von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, die die Vermarktung der Reihenhäuser betreut, gibt es inzwischen mit mehreren Kaufinteressenten konkrete Verhandlungen, doch es sind immer noch genügend Häuser auf dem Markt. Die Sparkasse scheint optimistisch, dass das Projekt im Eiltempo schlüsselfertig ist: Auf einer bekannten Immobilienwebsite werden die Häuser als „Haus fertiggestellt. Baujahr 2016“ beworben. Doch dem ist glücklicherweise noch nicht so. In der jetzigen frühen Phase können Käufer noch in bei der Ausgestaltung mitreden. Einige Extras wie Solaranlage für die Warmwasserbereitung und teilweise Vollbäder mit Wanne und Dusche gehören sowieso dazu, Details wie Armaturen, Bad- und Steckdosenserien können noch selbst ausgewählt werden.

Kommentar hinterlassen