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Lebenswichtiges Multitalent: Was tun, wenn die Leber krank ist?

Die Leber ist das größte und wichtigste Stoffwechselorgan unseres Körpers. Als Entgiftungszentrale entzieht sie dem Blut gefährliche Stoffe, produziert Galle für die Verdauung und verwertet verdauliches Eiweiß und Kohlenhydrate. Fällt die Leber als zentrales Stoffwechselorgan aus, wird dies für den Betroffenen lebensbedrohlich. Etwa drei bis vier Millionen Menschen in Deutschland erleiden eine Lebererkrankung – Dunkelziffer unbekannt. Ein ungesunder Lebensstil, Übergewicht oder auch Medikamente können der Leber schaden. Tückisch ist, dass Lebererkrankungen wenig oder nur unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsabnahme und Druckgefühl im rechten Oberbauch verursachen. Wirkliche Schmerzen fühlen die wenigsten. Das gilt auch für Leberkrebs, der im Anfangsstadium kaum Beschwerden verursacht. Aufgrund der fehlenden Symptome werden Krankheiten der Leber oft erst spät erkannt. Erhöhte Leberwerte können jedoch schon vorab erste Hinweise für eine Lebererkrankung liefern, die im Frühstadium gut therapierbar sind.

Dr. Stefan Köppen, Hepatologe und Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und Onkologie im Helios Klinikum Hildesheim, klärt anlässlich des 19. Deutschen Lebertages am 20. November 2018 über Erkrankungen der Leber auf und informiert zu Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten.

Der Vortrag „Lebenswichtiges Multitalent: Was tun, wenn die Leber krank ist?“ der Veranstaltungsreihe „Patientenforum“ findet statt am Dienstag, den 20. November 2018, um 18.30 Uhr im Konferenzraum des Helios Klinikums Hildesheim. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos.