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Nicolai-Kita feiert Karneval

Bunte Jecken auf dem Markt und beim Pfarrhaus

Nieselwetter und niedersächsische Nüchternheit können den Kindern der St. Nicolai-Kita und ihren Erzieherinnen und Erziehern nichts anhaben: Wie jedes Jahr zog auch in dieser Karnevalszeit ein bunter Zug von der Kita an der Eulenstraße erst zum Pfarrhaus St. Nicolai und anschließend zum Rathaus, um den geistlichen und weltlichen Würdenträgern ein Ständchen zu bringen und „Kamelle!“ einzufordern.

Am Freitag vor Rosenmontag wird in vielen Kindertagesstätten der Stadt Karneval gefeiert, so auch in St. Nicolai. Doch die Kita legt immer noch einen drauf. In den Tagen vor dem Fest hatten die Kinder die Geschichte der „kleinen Raupe Nimmersatt“ kennengelernt. Dazu wurde zu dem Thema gebastelt, gemalt und gesungen. Am Freitagmorgen dann  haben die Mitarbeitenden der Kita im Morgenkreis die Geschichte vorgespielt, wobei sie der Raupe allerlei weitere krabbelnde und flatternde Freunde zur Seite stellten. So wurde die Faschingsparty eingeläutet, zu der die Eltern ein üppiges, leckeres Buffet beisteuerten. Den Höhepunkt der Festivität bildete dann wie immer der lautstarke Umzug am späten Vormittag. Mit Schellen und Glocken zogen die Kinder zum Pfarrhaus. Dort begrüßte Pfarrer Matthias Fricke-Zieseniß die bunte Schar, darunter die verschiedensten Käfer, Schmetterlinge, Bienchen und sonstigen Fühlerträger, sowie der obligatorische Mini-Spiderman, ein Polizist, mehrere Prinzessinnen und eine lecker aussehende Geburtstagstorte inklusive Kerzen am Hut. Auch Fricke-Zieseniß hatte sich wie immer zu dieser Gelegenheit in ein eher unkonventionelles Gewand gekleidet, auf dem Kopf krönten den Umhang des „Wiesenschneckenkönigs“ zwei wippende Fühler. Und Küsterin Sylvia Soller kam gleich ganz als schillernde, geflügelte Waldelfe. Nachdem die Kinder das bekannte Lied von den Bratkartoffeln sowie ein weiteres über die kleine Raupe Nimmersatt gesungen und als Dank einen Bonbonregen bekommen hatten, zogen sie weiter über den Markt zum Rathaus. Hier vertrat Daniel Bernhardt vom Familien- und Kinderservice die Bürgermeisterin, die sonst üblicherweise das jecke Volk begrüßt, und ließ auch hier Süßes von der Rathaustreppe regnen.

Fotonachweis: Christina Steffani-Böringer