Mit dem Stichwort „B3, brennt Lagerhalle“ wurde am Mittwoch, dem 14. Januar, um 6.47 Uhr die Feuerwehr in den Sarstedter Dachsteinweg gerufen. Dort war eine Lagerhalle von einem Dachdeckerbtrieb in Brand geraten. Die Einsatzkräfte aus Sarstedt brachten zunächst das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter auf dem Betriebshof in Stellung und leiteten umgehend die Innenbrandbekämpfung unter schwerem Atemschutz ein. Während der Brandbekämpfung wurden mehrere Gasflaschen in der Halle gefunden und durch die Einsatzkräfte gesichert.
Zur Verbesserung der Belüftung und der Ableitung von Hitze wurde mit Hilfe von einem Bagger, der von einer ansässigen Firma zur Verfügung gestellt wurde, die Dachhaut der Halle geöffnet. Im weiteren Verlauf wurde mit Hilfe des Baggers die Front der Halle geöffnet und Brandschutt nach draußen gezogen, wo es dann abgelöscht wurde. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App „NINA“ aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Nach rund zwei Stunden meldete der Einsatzleiter „Feuer aus“. Gegen 12 Uhr rückte die Feuerwehr Sarstedt mit sechs Kameraden und dem Tanklöschfahrzeug noch einmal zur Brandnachschau aus. Dabei konnten die Einsatzkräfte keine weiteren Glutnester mehr feststellen.
Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei Sarstedt sowie an die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Hildesheim übergeben. Diese beschlagnahmten den Brandort und leiteten die Ermittlungen zur Ursache ein. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann momentan nicht genau beziffert werden. Die Beamten der Polizei Sarstedt schätzen den Schaden auf über 70.000 Euro. Genaue Angaben über die Brandursache und den genauen Sachschaden kann die Polizei aber erst nach Beendigung der Ermittlungen mit-teilen.
Insgesamt waren die Feuerwehren der Stadt Sarstedt mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort. Unter den Einsatzkräften waren auch Stadtbrandmeister Jens Klug und sein Stellvertreter Dr. Lars Brinkmann sowie der Brandabschnittsleiter-Nord Friedhelm Ulrich. Auch die Bürgermeisterin Heike Brennecke war an der Einsatzstelle, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Außerdem waren der Rettungsdienst aus Sarstedt und ein Gerätewagen der FTZ Groß Düngen vor Ort.
/ger