Aufgrund der zunehmenden Wetterextreme mit Hitzewellen, Starkregen, Hochwassern, Orkanen und der besonderen klimageografischen Lage zwischen zwei Flüssen wird die Stadt Sarstedt zukünftig die Wetterwarnsysteme des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nutzen. Die Bündelung zentraler Wetterdaten auf den DWD-Portalen und deren Klassifizierung in Warnstufen unterstützt die koordinierenden Einsatzkräfte bei der Bewertung von Wetterereignissen und den daraus abzuleitenden Entscheidungen und Planungen im Krisenfall.
Zum darauf vorbereitenden Schulungsworkshop, der am 15. Januar im Rathaus stattfand, waren neben Mitarbeitenden aus der Verwaltung und Stadtentwässerung auch Kolleginnen und Kollegen der Polizei, des THW, der Feuerwehr und der DLRG eingeladen.
Ein Mitarbeiter des DWD erläuterte in der dreistündigen Veranstaltung, wie die entscheidenden Wetterdaten gesammelt werden, wie diese aufbereitet werden, wie Prognosen und Vorhersagen entstehen und vor allem, wie diese zu interpretieren sind, um auf Unwettergefahren möglichst frühzeitig und gezielt reagieren zu können.
Die Stadt Sarstedt sieht in der Nutzung der DWD-Warnsysteme einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung, der Natur und der lokalen Infrastruktur.
Informationen zum Schutz vor Extrem-Wetterereignissen bieten die Websites www.dwd.de und www.naturgefahrenportal.de sowie die Wetter-Apps des DWD („WarnWetter“-App).