Am Samstag, dem 7. Februar, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Rethen/Leine statt. Jugendwart Ingo Baum betonte bei seiner Eröffnung, dass es mit 85 Anwesenden die bisher größte Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr ist. Alleine von den derzeit aktiven 27 Jugendlichen waren ganze 20 persönlich vor Ort.
Ingo Baum berichtete über die verschiedenen Aktivitäten aus dem letzten Jahr, bei dem neben den feuerwehrtechnischen Diensten auch Spiel und Spaß auf dem Programm standen. So wurde unter anderem der Hubschrauber „Christoph 4“ an der MHH besichtigt, der an diesem Tag glücklicherweise die gesamte Zeit am Standort war und nicht zu einem Einsatz fliegen musste. Ferner berichtete Baum von einer Fahrradtour sowie einem gemeinsamen Spieledienst mit der Jugendfeuerwehr Gleidingen, mit der etwa ein Drittel der Dienste gemeinsam veranstaltet wurde. Auch an dem Stadtpokal wurde im vergangenen Jahr teilgenommen. Hierzu wurden drei Gruppen gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Gleidingen gebildet, welche neben dem ersten auch den vierten und fünften Platz ergattern konnten. Auch zur Leistungsspange trat eine gemischte Gruppe an, welche gleich im ersten Anlauf von den Jugendlichen absolviert wurde.
Die Mitgliederzahl ist im letztem Jahr leicht auf 27 gesunken, wobei zum Jahresende der Mädchenanteil erneut gestiegen ist.
Nach dem Jahresbericht übernahm Ortsbrandmeister Yannick Diekmann das Redepult. Nach drei Jahren war es an der Zeit, den Jugendwart neu zu wählen. Ingo Baum stand für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Die Jugendlichen sprachen sich einstimmig für René Reetz als Jugendwart und Marcel Auge als seinen Stellvertreter aus. Die Beiden müssen nun noch bei der Jahreshauptversammlung der Aktiven bestätigt werden.

Bei der Wahl des Jugendrates waren sich die Jugendlichen ebenfalls einig und wählten folgende Personen: Lilly Hafke (Gruppenführerin), Lea Elligsen (stellv. Gruppenführerin), Lennart Bäuml (Schriftführer/Kassenwart) und Mathilda Weber (stellv. Schriftführerin/Kassenwartin.
Im Anschluss wurden noch einige Ehrungen verteilt: Beim Wanderpokal der Jugendfeuerwehr, für den drei Wettkämpfe (Darts, Schießen und Tischtennis) durchgeführt wurden, konnte sich erneut Jonas Florin vor Lennart Bäuml und Merle Everling durchsetzen. Für die beste Dienstbeteiligung wurden im diesem Jahr Lennis Hanke (89,19%), Lilly Hafke (91,89%) und Lennart Hanke (100%) ausgezeichnet.
Erstmals gab es zudem eine neue Ehrung. Ingolf Wagner, Vater eines der Jugendlichen, war aufgefallen, dass in jedem Jahr auch Aushilfspersonen bei den Wettkämpfen und der Leistungsspange mit trainieren, für den Fall, dass jemand kurzfristig ausfällt. Diese Jugendlichen würden ebenso viel Zeit wie die eigentlichen Teilnehmenden investieren, würden dann aber nirgendwo erwähnt. Dies soll sich ab sofort ändern: Ingolf Wagner spendete hierzu eigens einen Pokal, auf den jedes Jahr die „Reservisten“ eingraviert und so nicht mehr vergessen werden. Der Pokal findet seinen Platz im Gerätehaus. Für das Jahr 2025 werden Lennart Bäuml, Yannik Brandes, Jonas Seidel und Simon Wagner genannt.
Weiterhin wurden wieder vier Kameraden an die Einsatzabteilung übergeben. Iven Ahlborn, Lennis Hanke, Finn-Gerrit Pletsch und Kjell Meister durchlaufen nun die Feuerwehrausbildung und verstärken die Einsatzabteilung.
Die Grußworte der Gäste waren geprägt von dem Dank und der Anerkennung der Arbeit der Jugendfeuerwehr. Ortsbürgermeister Ernesto Nebot stellte den kleinen aber wichtigen Teil dieses Ehrenamtes für die große Gesellschaft heraus. Hier setzte auch Stadtbrandmeister Sven Wenger an und erklärte, dass es wichtig sei, Demokratie zu lernen und diese ebenso zu praktizieren. Er betonte auch, wie gut die Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren in diesem Haus funktioniert. Lediglich einen größeren Anteil an Eltern unter den Gästen würde er sich künftig wünschen.
Zum Abschluss ergriff der neu gewählte Jugendwart René Reetz das Wort, der seinem Vorgänger Ingo Baum zum Abschied und zum Dank eine von den Jugendlichen und den Betreuern zuvor vorbereitete Überraschung übergab.