Wohin geht die Mitte? Sarstedter Bündnis für Toleranz und Vielfalt klärt auf

Wie negative gesellschaftliche Veränderungen zu einer zunehmenden Radikalisierung der Bevölkerung führen und wie man dem entgegen wirken kann, beleuchtet das Sarstedter Bündnis für Toleranz und Vielfalt. (Symbolbild: Freepik)

Negative gesellschaftliche Veränderungen treffen in der Regel den Mittelstand härter als die Ober- oder Unterschicht. Den gesellschaftlichen Status zu verlieren, führt dabei nur allzu oft zu einer politischen Radikalisierung. Auch wenn man von den Veränderungen selbst (noch) nicht betroffen ist, wächst die Angst, dass sich dieses in Zukunft, spätestens für die eigenen Kinder, ändern könnte.

In einer solchen gesellschaftlichen Situation wird in zahlreichen Ländern Europas eine Radikalisierung der Mittelschicht beobachtet. Die dortige Bevölkerung wählt dann verstärkt Parteien am rechten Rand. Die neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung – „Die angespannte Mitte“ – hat den aktuellen Stand dieser Entwicklung erforscht.

Auf einer Veranstaltung vom Sarstedter Bündnis für Toleranz und Vielfalt am Samstag, dem 21. Februar um 14 Uhr in der Begegnungsstätte in der Steinstraße 13 werden die zentralen Ergebnisse dieser Studie vorgestellt sowie die Veränderungen vor dem Hintergrund der letzten zehn Jahre beleuchtet. Neben der Präsentation der Ergebnisse soll vor allem darüber diskutiert werden, was gemacht werden kann, um der Entwicklung „nach rechtsaußen“ etwas entgegen zu setzen und hetzerische Parolen nicht zur akzeptierten Norm werden zu lassen.