Wie klingt Gott?

Das Göttliche zum Klingen zu bringen, ihm einen musikalischen Ausdruck zu verleihen, wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder aufs Neue versucht. (Symbolbild: Freepik)

Es ist wie eine Art musikalische Königsdisziplin, das Göttliche zum Klingen zu bringen – sei es in der griechisch-römischen Antike oder im byzantinisch-arabischen Klangraum, sei es bei Bach oder in der Moderne, kirchliche oder weltliche Musik, mittels Stimme oder Instrument –, die großen Komponisten haben nichts Geringeres versucht, als Gott einen musikalischen Ausdruck zu verleihen, die Welt musikalisch zu transzendieren. Doch auch Komponisten sind Handwerker – wie also wurde versucht, Gott klingen zu lassen? Und wie hört sich das eigentlich an?

Diesen Fragen gehen am Freitag, 20. Februar, um 17.00 Uhr der Kirchenmusiker, Musikwissenschaftler und Komponist Dr. Peter E. Rompf und der Philosoph und Literaturwissenschaftler Dr. Philipp Bode im Gemeindehaus der St. Nikolai-Gemeinde in Heisede nach. Die Referenten möchten in ihrem Vortrag anhand konkreter Musikbeispiele einen Überblick über das Wesen der religiösen Musik geben und diese mit philosophischen und literaturwissenschaftlichen Zusammenhängen anreichern. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne gesehen.

/stb