Am 17. September war es wieder so weit: Die SPD Sarstedt ging auf Reisen. Organisatoren Harry Heimann und Marina Deike hatten diesmal als Ziel die Lausitz gewählt und etliche Programmpunkte vorbereitet.
So gab es gleich am Anreisetag eine ausgiebige Stadtrundfahrt bzw. -führung in Cottbus, in deren Rahmen unter anderem das dortige Apothekenmuseum besucht wurde.
Der nächste Tag begann mit einer Busführung über den ca. 100 Hektar großen Gemüsehof Ricken in Vetschau. Leider war die Gurkenernte schon beendet. Zur Hauptsaison werden dort bis zu 500 Tonnen am Tag verarbeitet. Nach dem Mittagessen und einer Gurkenverkostung gab es noch ein kleines Glas Gurken als Geschenk. Anschließend ging es weiter zur Spreewald-Kahnfahrt. Vom Busparkplatz ging es mit der Molly-Bahn zum Kahnanleger in Lübbenau. In zwei Kähnen wurde die Reisegruppe nach Lehde gestaakt und konnte die Ruhe und Atmosphäre des Spreewaldes genießen. Den Aufenthalt in Lehde nutzten viele, um einen Kaffee zu trinken und leckere Quarkbällchen zu probieren.
Am Samstag fuhren die Teilnehmenden zum Fürst-Pückler-Park, um dort die Grabpyramiden des Fürsten von Pückler-Muskau zu besichtigen und nebenbei allerhand über das aufregende Leben des Fürsten zur erfahren. Anschließend ging es weiter in das neue Lausitzer Seenland. Bei den Stopps am Großräschener See und am Senftenberger See bewunderte die Reisegruppe, wie durch das Fluten stillgelegter Braunkohletagebaue Europas große, künstliche Wasserlandschaften und damit Deutschlands viertgrößtes Seengebiet entstand. Auf der Rückfahrt nach Cottbus wurde noch ein kurzer Stopp am Braunkohletagebau Welzow-Süd gemacht. Welzow-Süd ist einer der größten aktiven Braunkohletagebaue Deutschlands mit über 2.000 Hektar Fläche. Mit 502 Metern Länge, 204 Metern Breite und 80 Metern Höhe ist die dortige Abraumförderbrücke F60 die größte bewegliche technische Anlage der Welt.
Nach der Rückkehr ins Hotel und einer kurzen Pause zum Frischmachen folgte ein Treffen der Cottbuser SPD. Die fünf Vertreterinnen und Vertreter aus dem SPD-Unterbezirk und der SPD Fraktion Cottbus berichteten über die Parteiarbeit in Cottbus, wo die AfD mit fast 30 % die größte Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung ausmacht. Anschließend endete der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen. Am Sonntag erfolgte die Rückreise nach Sarstedt, mit einem Mittagsstopp in Burg bei Magdeburg.
Alle Teilnehmenden waren begeistert von der Fahrt und dankten den Organisatoren Marina Deike und Harry Heimann für die Ausarbeitung. Diese kündigten an, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Städtereise geben solle.