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	<title>Flüchtlingscamp &#8211; KLEEBLATT.de</title>
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	<description>NACHRICHTEN AUS DER REGION SARSTEDT</description>
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		<title>MdB Ute Bertram besucht Flüchtlingscamp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marlene Helmers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 11:06:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
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		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingscamp]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einem ersten Besuch in der Flüchtlingsnotunterkunft an der Helperder Straße im Herbst 2015 informierte sich Ute Bertram (CDU), für den Wahlkreis Hildesheim im Bundestag, nun am Dienstag, dem 19. Januar erneut vor Ort im <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2016/01/28/mdb-ute-bertram-besucht-fluechtlingscamp/" title="MdB Ute Bertram besucht Flüchtlingscamp">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><a href="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampUteBertram.jpg" rel="attachment wp-att-4155"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-4155" src="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampUteBertram-1024x683.jpg" alt="KB27012016CampUteBertram" width="1024" height="683" srcset="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampUteBertram-1024x683.jpg 1024w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampUteBertram-300x200.jpg 300w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampUteBertram-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></b></p>
<p>Nach einem ersten Besuch in der Flüchtlingsnotunterkunft an der Helperder Straße im Herbst 2015 informierte sich Ute Bertram (CDU), für den Wahlkreis Hildesheim im Bundestag, nun am Dienstag, dem 19. Januar erneut vor Ort im Camp über die aktuelle Lage.</p>
<p>„Ein Update kriegen“ nannte es die CDU-Politikerin und stellte im Gespräch mit Camp-Leiter Klaus Bruns von den Johannitern Fragen zu Registrierung, Weiterleitung und der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge sowie den Ablauf der Aufnahme im Camp. Dabei war sie auch an der persönlichen Einschätzung Bruns zu möglichen Verbesserungen interessiert. Durch seinen Praxisbezug habe er möglicherweise Vorschläge, von denen die Politik nur profitieren könne.</p>
<p>Ein aktuelles Thema waren die frostigen Temperaturen. Das Camp ist in einem Warenlager untergebracht, da sei Heizen nur bedingt möglich und mit dem heimischen Wohnzimmer nicht zu vergleichen, erklärte Bruns. Inzwischen sei jedoch eine Zusatzheizung bewilligt worden, die bei Tieftemperaturen zum Einsatz kommen solle.</p>
<p>Bruns lobte das Miteinander von Stadt, Land und Immobilieneigentümer Edeka. Die Zusammenarbeit der Johanniter mit diesen sei sehr kooperativ und zielführend.</p>
<p>In Hinblick auf die Registrierung wünschte sich Bruns eine bessere Information durch das Land über die unterzubringenden Flüchtlinge. Üblicherweise bekäme das Camp höchstens die Anzahl der Kommenden genannt, wenn in Bayern wieder ein Zug gen Niedersachsen starte.</p>
<p><b>EDV-Registrierungssysteme nicht kompatibel</b></p>
<p>Die Arbeit erleichtern würden aber auch Informationen zu Herkunftsländern, dem Anteil der Familien, alleinreisenden Minderjährigen bzw. alleinreisender Männer, eventuelle Erkrankungen oder Behinderungen, um die Versorgung und Unterbringung optimieren zu können. MdB Ute Bertram, die sich auch schon in der bayrischen Erstaufnahmeeinrichtung Deggendorf informiert hat, sprach das Problem der zurzeit noch nicht miteinander kommunizierenden EDV-Registrierungssysteme der Länder an. Dadurch sei eine einheitliche und sichere Registrierung landesweit nicht möglich. Mehrfachregistrierungen oder Illegalität der Flüchtlinge durch Nicht-Registrierung und Nutzung Deutschlands nur als Transitland seien weitere Probleme. Die Einhaltung von Dublin II, wonach z.B. die Beantragung von Asyl in dem Land erfolgen muss, in dem der Schengenraum erstmals betreten wird, müsse durchgesetzt werden.</p>
<p>Dies sei die Theorie, so Camp-Leiter Bruns. In der Praxis herrsche eine gewisse Ohnmacht. Die Verantwortlichen könnten nur zuschauen, wenn sich jemand nach der internen Registrierung im Sarstedter Camp wieder auf den Weg mache. Bürgermeisterin Heike Brennecke, die den Besuch von MdB Ute Bertram begleitete, bestätigte dazu: „Wir haben von Anfang an gesagt, dass das hier kein Gefängnis ist. Wir können keinen festhalten.“</p>
<p>Zu der Lage im Camp konnte Klaus Bruns berichten, dass insbesondere der Impfstatus vieler Flüchtlinge sehr gut sei. „Manche Afghanen haben mehr Impfungen als wir hier.“ Ansteckende Krankheiten seien die Ausnahme. Es habe bisher keinen einzigen Tbc-Fall gegeben und nur eine Noro-Virus-Erkrankung; die medizinische Betreuung und auch die Aufnahmeuntersuchung erfolge durch das Bernward-Krankenhaus.</p>
<p>Die durch den gegebenen Platz möglichen Freizeitangebote für Kinder, Frauen und Männer würden zu einer Befriedung der Lage beitragen. Kinderbetreuung, Fitnesskurse für Frauen und Männer, hin und wieder Disco, dazu Sprachkurse. Das Angebot sei im Vergleich zu anderen Einrichtungen gut. Hinsichtlich Gewalt und Kriminalität könne nicht von einer besonders angespannten Lage gesprochen werden. Lediglich 49 Fälle sind trotz der vielen Menschen bisher von der Polizei aufgenommen worden.</p>
<p>Im Camp sind derzeit knapp 900 Flüchtlinge untergebracht. Etwa 160 bis 200 davon sind Kinder.</p>
<p>Ganz wichtig sei, die Verweildauer im Camp für die Flüchtlinge zu verkürzen, waren sich Brennecke und Bruns einig.</p>
<p>Ute Bertram setzt deshalb Hoffnungen auf neu beschlossene Regelungen. Ab dem 21. Februar solle es unter anderem Sanktionen geben und einen einheitlichen Flüchtlingsausweis. Zudem sagte sie, die Gesamtlage im Blick: „Wir brauchen massive Rückführungen von denen, die entschieden sind und nicht in Deutschland bleiben dürfen. Es muss uns gelingen, nur die zu behalten, die asylberechtigt sind.“ Das Asylpaket II müsse auf den Weg gebracht werden, sichere Herkunftsländer benannt und zum Beispiel der Familienzuzug ausgesetzt werden. Grenzkontrollen sieht sie kritisch. „Wenn die Freizügigkeit fällt, ist großer wirtschaftlicher Schaden zu erwarten. Man sehe nur die LKW-Schlangen an den Grenzen.“</p>
<p>BU zu Camp Bertram:</p>
<p>Ute Bertram (2.v.r.) ließ sich (v.l.) von Bürgermeisterin Heike Brennecke, Johanniter-Pressesprecherin Maike Müller und Camp-Leiter Klaus Bruns die Lage in der Flüchtlingsunterkunft erläutern. <b>Sarstedt (stb).</b></p>
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		<title>Ein Herz für die Johanniter Bastelarbeiten als Ausdruck der Dankbarkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ADMIN]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 14:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingscamp]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingscamp Sarstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Johanniter]]></category>
		<category><![CDATA[Johanniter Camp Leiter]]></category>
		<category><![CDATA[Johanniter Sarstedt]]></category>
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					<description><![CDATA[Übermannsgroß ist das Herz, das Wail Musa gebastelt hat. Der alleinerziehende Vater von zwei Kindern wohnt zurzeit an der Helperder Straße im Flüchtlingscamp. Als Ausdruck des Dankes für die freundliche Aufnahme in Deutschland hat der <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2016/01/19/ein-herz-fuer-die-johanniter-bastelarbeiten-als-ausdruck-der-dankbarkeit/" title="Ein Herz für die Johanniter Bastelarbeiten als Ausdruck der Dankbarkeit">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampHerz1.jpg" rel="attachment wp-att-4119"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4119 size-full" src="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampHerz1.jpg" alt="KB27012016CampHerz1" width="3456" height="2304" srcset="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampHerz1.jpg 3456w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampHerz1-300x200.jpg 300w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampHerz1-768x512.jpg 768w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2016/01/KB27012016CampHerz1-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 3456px) 100vw, 3456px" /></a></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">Übermannsgroß ist das Herz, das Wail Musa gebastelt hat. Der alleinerziehende Vater von zwei Kindern wohnt zurzeit an der Helperder Straße im Flüchtlingscamp. Als Ausdruck des Dankes für die freundliche Aufnahme in Deutschland hat der gelernte Schreiner, der mit seinen beiden Söhnen Zakaria (11) und Mohammad (8) aus Palästina über Syrien nach Deutschland floh, nun das im wahrsten Sinne des Wortes große Geschenk am 13. Januar Bürgermeisterin Heike Brennecke und Johanniter-Camp-Leiter Klaus Bruns überreicht. In seiner Wohn-Parzelle in einer der großen Hallen hat er das Herz aus allerlei Fundstücken, Pappe, Papier, Paketband, Holz und Stoffresten gebaut. Fotos von Angela Merkel und Heike Brennecke und Mitarbeitern der Johanniter sowie ein großes achtspitziges Johanniter-Kreuz sind schwarz-rot-gold umrahmt. Blumen, Vögel und viel goldenes Dekor schmücken das Herz.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">Über die Weihnachtstage hatte Wail Musa bereits eine Nachbildung der auf dem Jerusalemer Tempelberg gelegenen Al-Aqsa-Moschee gebaut. Sie ist ein Symbol für die Verbindungen der drei großen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Musas Variante trägt obenauf eine Friedenstaube, die Flaggen Deutschlands, Palästinas, des Iraks und Syriens sind abgebildet, dazu das Johanniter-Kreuz, eine Kirche und ein Engel. Silvester hat Musa es Klaus Bruns von den Johannitern überreicht. Nun kam es zu der weiteren Schenkung.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">Bei der Übergabe des Herzens bat Musa zuerst um eine Schweigeminute für die Opfer des IS-Terror-Anschlags in Istanbul am Vortag, dem 12. Januar. Anschließend ließ er es sich nicht nehmen, in einer kleinen Rede Deutschland zu danken, sowohl dem Staat als auch dem Volk. Es habe seit Kriegsbeginn den Flüchtenden Sicherheit und Frieden gegeben. „Wir wollen uns integrieren, in Frieden und Liebe ein Herz für Deutschland geben“, so Wail Musa, der auch versprach, die Regeln zu achten und sich respektvoll zu verhalten. Einen besonderen Dank sprach er den Johannitern und allen Ehrenamtlichen aus für ihren Einsatz auch an Wochenenden und in Nachtdiensten. Die Johanniter seien immer für die Kümmernisse und Sorgen der Menschen offen. Und Bürgermeisterin Heike Brennecke dankte er für das Lächeln und die freundlichen Worte, die sie zur Begrüßung der neuen Flüchtlinge fände.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">Heike Brennecke nahm das Herz als Zeichen, dass es „trotz der Umstände, unter denen gewohnt wird, wohl eine gute Zeit im Camp ist.“  (stb.)<br />
</span></span></p>
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