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	<title>NABU Sarstedt &#8211; KLEEBLATT.de</title>
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	<description>NACHRICHTEN AUS DER REGION SARSTEDT</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Jul 2024 10:20:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Eintauchen in die Welt der Amphibien mit dem NAJU Sarstedt</title>
		<link>https://www.kleeblatt.cafe/2024/07/05/eintauchen-in-die-welt-der-amphibien-mit-dem-naju-sarstedt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Justina Philipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 10:20:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob Frösche, Kröten, Molche oder Salamander, in der Amphibienwelt gibt es viel Spannendes zu entdecken. Zu einer tollen Sommeraktion lädt der NABU gemeinsam mit der NAJU Sarstedt ins Schulbiologiezentrum Hildesheim ein. Im Schulbiologiezentrum werden seit <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.cafe/2024/07/05/eintauchen-in-die-welt-der-amphibien-mit-dem-naju-sarstedt/" title="Eintauchen in die Welt der Amphibien mit dem NAJU Sarstedt">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Ob Frösche, Kröten, Molche oder Salamander, in der Amphibienwelt gibt es viel Spannendes zu entdecken. Zu einer tollen Sommeraktion lädt der NABU gemeinsam mit der NAJU Sarstedt ins Schulbiologiezentrum Hildesheim ein.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Im Schulbiologiezentrum werden seit einiger Zeit die vom Aussterben bedrohten Gelbbauchunken gezüchtet, um sie später wieder in der freien Natur anzusiedeln. Gemeinsam soll sich die Zuchtstation angeschaut, spielerisch etwas über die Gelbbauchunke gelernt und danach im nahegelegenen Amphibienbiotop Ochtersum gekeschert und geschaut werden, was selbst alles mithilfe der Fangnetze entdeckt werden kann.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Die Aktion findet am Samstag, 6. Juli, von 14.00 bis 17.00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Schulbiologiezentrum, Am Wildgatter 60 in Hildesheim.</span></span></span></p>
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		<title>Kreatives Upcycling beim JULIUS-CLUB: Futterstationen aus Tetra Paks</title>
		<link>https://www.kleeblatt.cafe/2023/08/16/kreatives-upcycling-beim-julius-club-futterstationen-aus-tetra-paks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Justina Philipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2023 10:52:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtbücherei Sarstedt]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer ihrer letzten Aktionen dieses Jahr widmeten sich die Jugendlichen des JULIUS-CLUBS einem tollen Upcycling-Projekt. Beim Upcycling werden alte Gebrauchsgegenstände nicht einfach nur verwertet, sondern ihnen wird durch eine hübsche Aufwertung neues Leben eingehaucht. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.cafe/2023/08/16/kreatives-upcycling-beim-julius-club-futterstationen-aus-tetra-paks/" title="Kreatives Upcycling beim JULIUS-CLUB: Futterstationen aus Tetra Paks">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">In einer ihrer letzten Aktionen dieses Jahr widmeten sich die Jugendlichen des JULIUS-CLUBS einem tollen Upcycling-Projekt. Beim Upcycling werden alte Gebrauchsgegenstände nicht einfach nur verwertet, sondern ihnen wird durch eine hübsche Aufwertung neues Leben eingehaucht. </span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2023/08/NETZ-16082023-JULIUS-CLUB-Upcycling-mit-dem-NABU-02-scaled.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-13681 alignleft" src="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2023/08/NETZ-16082023-JULIUS-CLUB-Upcycling-mit-dem-NABU-02-225x300.jpg" alt="" width="185" height="247" srcset="https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2023/08/NETZ-16082023-JULIUS-CLUB-Upcycling-mit-dem-NABU-02-225x300.jpg 225w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2023/08/NETZ-16082023-JULIUS-CLUB-Upcycling-mit-dem-NABU-02-768x1024.jpg 768w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2023/08/NETZ-16082023-JULIUS-CLUB-Upcycling-mit-dem-NABU-02-1152x1536.jpg 1152w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2023/08/NETZ-16082023-JULIUS-CLUB-Upcycling-mit-dem-NABU-02-scaled.jpg 1536w" sizes="(max-width: 185px) 100vw, 185px" /></a>Mit bunten Farben und alten Verpackungen ausgestattet versammelten sich die JULIANER am vergangenen Samstag, dem 12.08.2023, in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei, um die leeren und schnöden Tetra Paks in ansehnliche Vogelrestaurants zu verwandeln. Sonja Kiefer vom Sarstedter NABU zeigte den Teilnehmerinnen dabei, worauf es beim Bau einer Futterstation ankommt, und erzählte ihnen von den vielfältigen Aktivitäten des Naturschutzbunds. Sonja leitet gemeinsam mit Dieter Goy die NAJU-Gruppe „Die Blindschleichen“ in Sarstedt. Ihr gilt ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Vormittag. /jph<br />
</span></span></span></p>
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		<title>Mitmachaktion: Insektensommer startet am 4.8. in zweite Zählphase</title>
		<link>https://www.kleeblatt.cafe/2023/07/31/mitmachaktion-insektensommer-startet-am-4-8-in-zweite-zaehlphase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Justina Philipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Insektensommer]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche und Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Sarstedt]]></category>
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					<description><![CDATA[Augen auf, Lupe raus und Stift gezückt: Der NABU-Insektensommer geht weiter: Vom 4. bis 13. August heißt es wieder, Sechsbeiner beobachten und zählen. Groß und Klein sind aufgerufen, eine Stunde an einem schönen Platz mit <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.cafe/2023/07/31/mitmachaktion-insektensommer-startet-am-4-8-in-zweite-zaehlphase/" title="Mitmachaktion: Insektensommer startet am 4.8. in zweite Zählphase">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Augen auf, Lupe raus und Stift gezückt: Der NABU-Insektensommer geht weiter: Vom 4. bis 13. August heißt es wieder, Sechsbeiner beobachten und zählen. Groß und Klein sind aufgerufen, eine Stunde an einem schönen Platz mit Blick in die Natur wichtige Daten für die Artenvielfalt zu sammeln.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Putzig, pelzig und mit einem ganz eigenen Streifenmuster: Hummeln stehen in diesem Jahr ganz besonders im Fokus der Aktion. „Kannst Du Hummeln am Hintern erkennen?“, lautet die Entdeckungsfrage für alle, die zum ersten Mal genauer bei den Insekten hinschauen. Ackerhummel, Steinhummel und Erdhummel sind die häufigsten Arten, die bei uns vorkommen. Und jede hat ihr ganz eigenes Muster auf dem Hinterteil, mit dem man sie auseinanderhalten kann. Gezählt werden können aber alle Sechsbeiner, die entdeckt werden.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;">„</span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Insekten sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen und zur Fruchtbarkeit des Bodens bei“, erklärt Dieter Goy vom NABU Hildesheim. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe dafür. Man schützt bekanntlich das, was man kennt. Mit dem Insektensommer soll für den Schutz dieser wichtigen Tiergruppe sensibilisiert werden.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Stück für Stück mit viel Freude die faszinierende Welt der Sechsbeiner entdecken und sie zu bestimmen lernen – das leistet dieses Citizen Science Projekt jeden Sommer aufs Neue. Die gemeinsame Aktion von NABU und Landesbund für Vogelschutz ist einzigartig beim Insektenzählen. Dass es hierbei zwei Zählzeiträume im Juni und im August gibt, hat seinen Grund: Im Sommer lassen sich Insekten vor allem als ausgewachsene Tiere besonders gut finden und sind damit leichter zu sehen. Manche Arten sind eher im Frühsommer gut zu beobachten, manche im Hochsommer. </span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Die Daten der Zählaktion werden in Zusammenarbeit mit der Plattform </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.naturgucker.de/">www.naturgucker.de</a> </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah auf </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.NABU.de/insektensommer-ergebnisse">www.NABU.de/insektensommer-ergebnisse</a> </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">veröffentlicht.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Rund 33.000 heimische Insektenarten gibt es allein in Deutschland. “Bei so einer riesigen und vielfältigen Tiergruppe kann wirklich jeder immer wieder etwas Spannendes und Wunderbares entdecken. Und das Abenteuer Insektenwelt beginnt direkt vor der eigenen Haustür!”, freut sich Christine Koziol von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Weserbergland.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Beobachten und zählen kann jeder und das fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standort aus. Gezählt wird bis zu eine Stunde lang. Weitere Informationen und Zählbögen gibt es im Büro des NABU Hildesheim, Braunschweiger Str. 23. Die Insektensichtungen können auch per Online-Formular oder mit der kostenlosen Web-App NABU Insektensommer gemeldet werden. Die Meldewege sind unter </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.insektensommer.de/">www.insektensommer.de</a> </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">zum Aktionsstart abrufbar.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Der NABU-Insektensommer hat auch in diesem Jahr prominente Unterstützung durch die Moderatorin Ruth Moschner, den forensischen Entomologen Mark Benecke, die Schauspielerin Dr. Maria Furtwängler oder die bekannte Figur Biene Maja und ihre Freunde. (</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.diebienemaja-bienenschutz.de/">www.diebienemaja-bienenschutz.de</a>)</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Mehr Informationen:<br />
</b></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Informationen zum NABU-Insektensommer: </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.insektensommer.de/">www.insektensommer.de</a> </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><br />
NABU-Kinderseite: </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.NABU.de/insekten-kinder">www.NABU.de/insekten-kinder</a> </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><br />
Fragen und Antworten zum Insektensommer: </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/aktionsinfos/24141.html">https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/aktionsinfos/24141.html</a> </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><br />
Web-App Insektensommer: </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.NABU.de/insektensommer/app">www.NABU.de/insektensommer/app</a> </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><br />
Insektentrainer: </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.insektentrainer.de/">www.insektentrainer.de</a><br />
</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Hummeln: </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://www.nabu.de/entdeckungsfrage">www.nabu.de/entdeckungsfrage</a> </span></span></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bekommt Sarstedt eine Umweltstation?</title>
		<link>https://www.kleeblatt.cafe/2022/11/24/bekommt-sarstedt-eine-umweltstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Justina Philipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 14:51:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Sarstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologische Station]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Ort zum Forschen, zum Beisammensein, zum Lehren und Lernen. Wenn es nach Naturwissenschaftler Prof. Dr. Helmut Lessing und Dieter Goy vom Sarstedter NABU geht, soll genau dies in Sarstedt bald Wirklichkeit werden. Lessing und <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.cafe/2022/11/24/bekommt-sarstedt-eine-umweltstation/" title="Bekommt Sarstedt eine Umweltstation?">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Ein Ort zum Forschen, zum Beisammensein, zum Lehren und Lernen. Wenn es nach Naturwissenschaftler Prof. Dr. Helmut Lessing und Dieter Goy vom Sarstedter NABU geht, soll genau dies in Sarstedt bald Wirklichkeit werden. Lessing und Goy planen den Bau einer Umweltstation, die viel mehr als nur das neue Vereinshaus des NABU Ortsverbands Sarstedt werden soll. Das kürzlich von ihnen vorgestellte Konzept beinhaltet neben Arbeitsräumen und einer Küche auch einen Sitzungssaal sowie ein hauseigenes Labor und eine Werkstatt. Ein ins Gebäude implementiertes Café soll darüber hinaus auch die weitere Bevölkerung anziehen. </span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Ein großes Vorhaben, so scheint es, doch tatsächlich sind neben der geeigneten Immobilie auch schon entsprechende Investoren gefunden worden. So soll die geplante Umweltstation im alten Direktorenwohnhaus der ehemaligen Sarstedter Zuckerrübenfabrik in der Wenderter Straße ihr Zuhause finden. Das etwa 160 Jahre alte Gebäude wird nicht nur vom Ehepaar Bott zur Verfügung gestellt, sie haben sich auch gleich bereit erklärt, die Finanzierung in geschätzter Höhe von 700.000 bis 800.000 Euro zu übernehmen. Dafür soll die Station nach ihrer Fertigstellung den Namen „NABU-Naturstation Bott“ tragen. Dass diese nun in das alte Direktorenhaus ziehen darf, freut Lessing ganz besonders. „Es ist ein architektonisches Kleinod“, lobt Lessing das geschichtsträchtige Gebäude, das neben einer belebten Historie auch mehrere denkmalwürdige Besonderheiten aufweise. Die Sanierung und Erhaltung des Hauses stünde damit auch ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. „Abreißen kann jeder“, so Lessing. „Wir haben schon vieles an Sarstedter Gebäuden verkommen lassen“. Man müsse lernen, Dingen wieder eine „neue Wertschätzung“ entgegen zu bringen. In umfangreichen Sanierungsmaßnahmen soll dem altem Haus daher auf zwei Stockwerken neues Leben eingehaucht werden. Neben einer Erneuerung der Dacheindeckung, der Fenster sowie der Heizungs- und Sanitäranlagen sollen auch sämtliche Räume neu hergerichtet und der Anbau vor dem Gebäude durch einen Glas-Anbau mit Dachterrasse ersetzt werden. In diesem könne künftig ein Café eröffnen, das es in dieser Art in Bahnhofsnähe derzeit nicht gäbe. Im Obergeschoss käme das Unternehmen des Ehepaars Heinrich und Natalie Bott, die Wohnbau Sarstedt GmbH, unter. Auch der Einzug weiterer gewerblicher Mieter wäre hier möglich. Der Keller böte genügend Platz für hauseigene Labore sowie eine kleine (Fahrrad-)Werkstatt. Das Herzstück des Gebäudes soll aber die eigentliche Naturstation im Hochparterre sein. Eine Naturstation, die es laut Lessings und Goys Vision „so kaum ein zweites Mal in Niedersachsen gibt“.</span></p>
<figure id="attachment_12330" aria-describedby="caption-attachment-12330" style="width: 174px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2022/11/20221109-NABU-Umweltstation-Bott-Foto-02-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12330 size-medium" src="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2022/11/20221109-NABU-Umweltstation-Bott-Foto-02-174x300.jpg" alt="" width="174" height="300" srcset="https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2022/11/20221109-NABU-Umweltstation-Bott-Foto-02-174x300.jpg 174w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2022/11/20221109-NABU-Umweltstation-Bott-Foto-02-593x1024.jpg 593w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2022/11/20221109-NABU-Umweltstation-Bott-Foto-02-768x1326.jpg 768w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2022/11/20221109-NABU-Umweltstation-Bott-Foto-02-890x1536.jpg 890w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2022/11/20221109-NABU-Umweltstation-Bott-Foto-02-scaled.jpg 1186w" sizes="(max-width: 174px) 100vw, 174px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12330" class="wp-caption-text">In einem neuen Anbau hinter der alten Eibe soll ein Café oder Verkaufsladen mit Dachterrasse zum alltäglichen Verweilen einladen.</figcaption></figure>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Aufgrund der günstigen geographischen Lage böte die Station allerlei Möglichkeiten zum Erforschen und Lernen. Nur wenige Minuten entfernt befindet sich etwa die Seenplatte zwischen Sarstedt und Schliekum sowie das Naherholungsgebiet Giftener Seen. Hier könne man Wasserproben entnehmen oder auch heimische Tierarten, wie den Eisvogel oder den Biber, beobachten. „Es gibt derzeit kein Monitoring in Sarstedt“, erklärt Lessing, daher wisse man nicht, welche und wie viele Tierarten es im Stadtgebiet überhaupt gäbe. Neben der Dokumentation der biologischen Vielfalt stünden aber auch Schutzfunktionen auf dem Plan, sogenannte „Ranger-Aufgaben“, die sich z.B. dem Entfernen von Müll aus der Natur widmen würden. Neben der eigenen NABU-Gruppe sollen aber auch Schulklassen oder Kindergartengruppen, dank der guten Lage in Bahnhofsnähe auch über die Stadtgrenzen hinaus, von der Umweltstation profitieren – „Biologieunterricht hautnah vor Ort“, heißt es. Vortragsreihen, Tagungen sowie Exkursionen und Fahrradtouren sollen den Menschen in Sarstedt und Umland die Natur vor der eigenen Haustür näher bringen. Das Vermieten der Räumlichkeiten für Feierlichkeiten oder die Nutzung als Sitzungssaal für den Stadtrat seien aufgrund seiner guten Ausstattung ebenfalls denkbar.</span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Noch existiert all dies jedoch nur auf dem Papier und in den Köpfen der Initiatoren. Zunächst stehe die Gründung des Vereins „NABU-Umweltstation Bott e.V.“ aus. Danach müsse man sich um die Festlegung der Geschäftsführung und, als gemeinnütziger Verein, auch um das Einwerben von Spenden kümmern. Kooperationsverträge mit Schulen, das Einwerben von Forschungsaufträgen und eine Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen stünden als nächstes auf dem Plan. Diesbezüglich sei Lessing sehr zuversichtlich, da er selber langjährige Kontakte zur Universität Hildesheim besäße. Aufgrund seines betriebswirtschaftlichen Hintergrunds lege er außerdem Wert darauf, dass die Station „mit schwarzen Zahlen oder zumindest mit einer schwarzen Null“ raus käme. Hier wolle man langfristig eine Trägerschaft des Landes Niedersachsen anstreben, um die monatlichen Kosten von etwa 3.000 Euro für Miete und Mitarbeitende zu decken.</span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Trotz bester und ausführlicher Planung ist jedoch immer noch nicht klar, ob die Umweltstation überhaupt verwirklicht wird oder doch ein Luftschloss bleibt. Laut eigener Aussage sei es den Initiatoren wichtig, sich auch der Rückendeckung der Stadtverwaltung und insbesondere von Bürgermeisterin Heike Brennecke sicher zu sein. Aus diesem Grund stellten Lessing und Goy ihr Konzept kürzlich bei einer Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt vor, in der Hoffnung, dort auf Zustimmung zu treffen. Hier war der Grundtenor verhalten bis interessiert. Zwar zeigten sich die Mitglieder des Stadtrats grundsätzlich offen, Ratsherr Friedhelm Prior (CDU) stellte jedoch die Frage in den Raum, ob Sarstedt wirklich eine eigene Umweltstation benötige, wenn es doch bereits ökologische Stationen in Laatzen und womöglich auch bald in Hildesheim gäbe. Ob und inwiefern man sich auch finanziell in das Projekt einbringen wolle, ließ man seitens des Stadtrates ebenfalls noch unbeantwortet. Wie Stadtrat und Stadtverwaltung letztendlich abstimmen, bleibt abzuwarten. Nach Ende des Vortrags resümierte Ratsherr Martin Reinckens (SPD) jedenfalls: „Da steckt ganz viel Arbeit hinter und ganz viel Herzblut.“ Sollte schlussendlich grünes Licht gegeben werden, ist mit einer Fertigstellung der Umweltstation in frühestens ein bis zwei Jahren zu rechnen. /</span><span style="font-family: Arial, serif;">jph</span></p>
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