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Backmischungen als Symbol

Sarstedt (gs). Seit 15 Jahren helfen die inzwischen 60 ehrenamtlichen Helfer der Nachbarschaftshilfe „Spontan“ überall da, wo Not am Mann oder der Frau ist. Dieses kleine Jubiläum wurde mit einer kleinen, gemütlichen Geburtstagsfeier bei Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen im Familienzentrum begangen – sogar mit Musik. Greta Hefenbrock untermalte die Veranstaltung mit romantischer Harfenmusik.
Im Rahmen der Feier ehrte Koordinatorin Katharina Günter Helfer für ihre jahrelange Einsatzbereitschaft. Bereits seit fünfzehn Jahren arbeitet Angela Schulze für die Freiwilligen-Organisation im Bürodienst. Sie sei eine wertvolle Quelle, wenn sie Fragen hätte, erklärte Günter, die erst seit zwei Jahren die Arbeiten bei Spontan koordiniert.
Auch ihre Vorgängerin, Ann-Kathrin Schellhorn, ehrte Katharina Günter. Ann-Kathrin Schellhorn ist seit zehn Jahren bei Spontan aktiv, viele Jahre als Koordinatorin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann hat Schellhorn die Bürostrukturen eingerichtet, ohne die eine solch große Agentur nicht laufen würde. Insbesondere, weil mehrere Bürokräfte zu unterschiedlichen Zeiten tätig sind, musste ein System geschaffen werden, nach dem alle gleich arbeiten und dokumentieren. Gerade die Dokumentation ist höchstwichtig, denn ohne sie gebe es keine Zertifizierung und ohne Zertifizierung keine finanziellen Zuschüsse, auf die Spontan dringend angewiesen ist.
Ihre Erfahrungen hat Ann-Kathrin Schellhorn in dem Ratgeber „Handbuch Nachbarschaftshilfe“ niedergeschrieben. Dieses Buch ist für andere Freiwilligen-Agenturen ein wichtiger Begleiter und wird sogar in der Schweiz genutzt.
Seit fünf Jahren arbeiten Silvia und Dieter Frey bei Spontan. Immer, wenn plötzlich eine dringende Anfrage käme, würde sie zuerst beim Ehepaar Frey anrufen, verriet Katharina Günter und überreichte, ebenso wie den anderen Geehrten, ein besonderes Präsent: Eine Backmischung, liebevoll in einem Glas gestaltet.
Diese Backmischungen seien ein Symbol: So unterschiedlich wie die Zutaten in den Backmischungen wären die Begabungen und Fähigkeiten der ehrenamtlichen Helfer, erklärte Katharina Günter.

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