Weitere Lockerungen im Klecks und Appell zur Einhaltung der Maskenpflicht

Sarstedt (cn). Für die Kinder und Jugendlichen gibt es erneut gute Neuigkeiten, die Christoph Neuber seitens der Stadt Sarstedt am 26. Juni der Presse verkündete. Nachdem man im Jugendzentrum Klecks vorsichtig wieder gestartet sei, könne man dort nun weiter öffnen. Das bedeutet, dass zukünftig auch ohne Anmeldung Besuche im Jugendzentrum möglich sind. Auch die Alterseinteilung habe man aufheben und die Angebotszeiten insgesamt erweitern können, so dass das Klecks nun montags und dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr und von 17.30 bis 19 Uhr sowie mittwochs von 15.00 bis 17.00 Uhr seine Türen für Mädchen und Jungen geöffnet hat. Was weiterhin gilt ist die 10 Personen Regel, d.h. mehr als 10 Kinder können zu den genannten Zeiten nicht an den Angeboten teilnehmen. Aber auch an diesem Punkt wird gearbeitet „Vielleicht können wir demnächst für 10 Kinder drinnen öffnen und für weitere 10 draußen ein Angebot schaffen“, stellt er in Aussicht. Auch am Ferienprogamm werde derzeit gearbeitet. Zwar wird es keinen Ferienpass im bisherigen Sinne geben, aber eine abgespeckte Version unter Beachtung der Corona-Regeln, verpricht Neuber. Ferner konnte er über eine positive Entwicklung der Besucherzahlen im Innerstebad berichten, die nicht zuletzt aufgrund des sommerlichen Wetters inzwischen bei durchschnittlich 240 Gästen pro Tag lägen.

Bezüglich der Kita Gebühren hatte Bürgermeisterin Heike Brennecke gute Nachrichten für die betroffenen Eltern. Inzwischen laufe wieder der, wenn auch eingeschränkte Regelbetrieb. Dass für die Zeit der Schließung ab April für die Eltern keine Gebühren anfallen sei bereits Fakt, die für März bereits voll gezahlten Gebühren sollen mit den Gebühren für die 2. Juni Hälfte verrechnet werden, stellte sie zudem in Aussicht. 

Aus dem Bereich der Finanzen zeigte sich Kämmerin Birgit Beulen erleichtert, dass die Gewerbesteuerrückzahlungen und -stundungen inzwischen stagnierten. „Wir liegen weiterhin bei 841.000 Euro“, bezifferte sie. Ein weiterer Antrag eines Vereins für den Hilfsfonds der Stadt liege zudem vor. Für Betriebe und Vereine verweist sie auf eine zusätzliche Fördermöglichkeit seitens des Bundes für alle Unternehmen und neu auch für gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, deren Einkünfte im Mai und Juni 2020 um mehr als 60 % unter den Vorjahreswerten liegen. Alle Betriebe und Vereine, die einen Antrag auf Unterstützung bei der Stadt gestellt haben, erhielten in Kürze nähere Information dazu, kündigte sie an.

Wenig erfreut zeigte sich Birgit Beulen in Bezug auf den Ordnungsbereich. Man stelle immer mehr fest, dass die Einhaltung der Corona Regeln, insbesondere der Maskenpflicht, nachlasse. Dieses sei besonders freitags auf dem Wochenmarkt der Fall. In diesem Zusammenhang weist sie nochmals darauf hin, dass auch für Passanten auf dem Wochenmarkt das Tragen eines Mund-Nasen-Behelfs verpflichtend ist. Oftmals sei inzwischen eine konkrete Ansprache erforderlich, aber für den Einkauf auf dem Markt gelten dieselben Regeln wie im Einzelhandel. „Masken tragen und Abstand halten, auch wenn es warm ist und wenn man schwitzt, dann machen wir das gemeinschaftlich“, appelliert sie eindringlich. Man hoffe diese Maßgabe auch weiterhin ohne polizeiseitige Corona-Streife durchsetzen zu können. „Wir wollen alle gesund bleiben und stehen hier alle in der Verantwortung“, bekräftigte auch Bürgermeisterin Heike Brennecke.

Ein ruhiges Fahr- bzw. Löschwasser bestätigte Stadtbrandmeister Jens Klug. Die Ortsfeuerwehren hätten ihren Dienst aufgenommen und alles laufe problemlos. Gleiches bestätigte auch Bauamtsleiter Rembert Andermann für die Baumaßnahmen der Stadt.

Rathaus und Bürgercenter sind auch weiterhin nur nach Terminvergabe für den Publikumsverkehr geöffnet,  sagte Bürgermeisterin Heike Brennecke. Bei Anrufen müsse man jedoch mit Wartezeiten rechnen. „Der Terminkalender unseres Personals ist voll”, erläuterte dazu Birgit Beulen, daher könne es passieren, dass man in der Telefonschleife lande. Dafür habe man aber bei einem einmal vereinbarten Termin keinerlei Wartezeit mehr. Sie stellte jedoch in Aussicht, dass  auch die telefonische Erreichbarkeit kurzfristig optimiert werde.