Jugendliche stärken: Online-Plattform zu mentaler Gesundheit von Jugendlichen

Gemeinsam stark: Mit der Online-Plattform „Jugendliche stärken“ können sich Schülerinnen und Schüler zum Thema mentale Gesundheit informieren und entsprechende Hilfsangebote einholen. Auch Lehrkräfte und Eltern finden hier wertvolle Informationen. (Symbolbild: Freepik/rawpixel.com)

Mit der Online-Plattform „Jugendliche stärken. Gemeinsam stark in der Schule: Für dich. Für Andere“ ist ein digitaler Ort entstanden, an dem sich Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 19 Jahren rund um die Themen mentale Gesundheit, Ursachen psychische Belastungen und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten informieren können – altersgerecht, niedrigschwellig und übersichtlich. Das von der Medical School Hamburg in Kooperation mit Sozialarbeiter:innen und Psycholog:innen entwickelte Angebot bietet aber auch Eltern und Lehrkräften hilfreiche Auskünfte zum Thema.

Die Förderung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen ist eine Aufgabe, bei der an vielen Stellschrauben gedreht werden kann und muss. Psychische Probleme können jeden Menschen betreffen. Ein vielversprechender Ansatz, das Verständnis für psychische Gesundheit bei Jugendlichen zu erhöhen, stellt der Peer-to-Peer Ansatz dar. Darunter versteht man, dass sich Jugendliche mit Gleichaltrigen austauschen. Ziel dieses Ansatzes ist nicht, dass sich Jugendliche gegenseitig “therapieren” sollen. Vielmehr geht es darum, dass die Jugendlichen lernen ein Auge aufeinander zu haben und zu erkennen, wann es einem/einer Freund:in oder Mitschüler:in nicht gut gehen könnte.

Dieser Ansatz liegt auch der Online-Plattform zu Grunde. Es wird grundlegendes Wissen über psychische Gesundheit und psychische Probleme vermittelt, wobei darauf geachtet wird, dass nicht in psychiatrischen Diagnosen gedacht wird, sondern ein Gespür für die Bandbreite psychischer Gesundheit vermittelt wird.

Ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes ist auch, die Kompetenz zu vermitteln, gemeinsam Unterstützung von erwachsenen Vertrauenspersonen und professionellen Anlaufstationen einzuholen. Zudem wird aufgezeigt, wie sich Jugendliche bei einer drohenden Überforderung abgrenzen sollten und so auf sich selbst achten können.

Zu finden ist die Plattform unter www.jugendlichestaerken-niedersachsen.de.