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„Baum des Jahres“ / „Sakura, Sakura“, die Traubeneiche steht

Aufgrund eines technischen Problemes wurde der nachfolgende Text nur auszugsweise in der KLEEBLATT Ausgabe am 01. Mai 2014 abgedruckt.
Den kompletten Text haben wir hier noch einmal zum Nachlesen:

 

Bildschirmfoto 2014-05-02 um 15.46.09Sarstedt (gk). Nicht nur die Sonnenkamp-Anlieger, auch Spaziergänger aus anderen Ecken, ob mit oder ohne Bello, können sich an der am Montag dieser Woche auf der grünen Wiese nahe der Villa Steinberg frisch gepflanzten Traubeneiche erfreuen. Sie wurde vom Verein „Baum des Jahres e. V.“ und der Stiftung „Baum des Jahres“, zum „Baum des Jahres 2014“ gewählt.
Zahlreiche Bürger nahmen an der Pflanzaktion teil. Gewerkschafts- und Kuratoriumsmitglied Lothar Blanke sprach die einleitenden Worte und erklärte Sinn und Ziel dieser Aktion. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung, der auch von der Verwaltung Horst-Dieter Schelper, Monika Kochel, Peter Plein und vom Stadtrat Harald Sandner beiwohnten, von der Bläserklasse des Sarstedter Gymnasiums unter Leitung ihrer Musiklehrerin Karin Müller-Rothe. Zu Beginn spielten die jungen Musiker und Musikerinnen das von John Higgins bearbeitete japanische Kirschblütenlied „Sakura, Sakura“. Danach folgten „Old Mac Donald Had A Band“ und andere fröhliche Songs.
Lothar Blanke (73) stellte während seines ausführlichen und mit einer Prise Humor gewürzten Vortrags den Schülern auch Fragen, welche sie zu seiner Freude schlagfertig und sachkundig beantworteten. Fachkundige Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, Horst-Dieter Schelper, Lothar Blanke sowie einige Schüler verliehen der bis jetzt noch schlanken und biegsamen Traubeneiche festen Halt.
Davon konnte sich auch Sabine Fischer von der SGEG Sparkasse Hildesheim – Grundstücksentwicklungsgesellschaft – überzeugen.
Die bislang nicht so bekannte Traubeneiche wird, wenn man sie lässt, bis zu 1000 Jahre alt, erläuterte Lothar Blanke und fügte an: „Dieser Baum zählt zu den Nussbaumgehölzen und wächst in fast ganz Europa“. Zudem biete der mit Mythologie und Volksglauben verbundene Baum vielen Tieren Schutz und Nahrung und sei außerdem ziemlich fäulnisresistent. Dass Eichen auch als Tierheim der Natur bezeichnet werden, ist kein Geheimnis. Sehenswerte Bewohner sind z. B. der „Große Eichenbockkäfer“ und der sehr seltene „Eremit“. Auch in der Medizin sowie in anderen Bereichen sind die Früchte dieser Bäume vielseitig verwendbar.