News Ticker

Räume getauscht: SPONTAN nun im Familienzentrum, Flüchtlingsberatung jetzt im Rathaus

KB09122015SSPONTANFamilienzentrum1000

Es war eine eher spontane Idee, die mehr als spontan umgesetzt wurde: Die „Nachbarschaftshilfe und Freiwilligenagentur Spontan“ ist in der letzten Novemberwoche aus dem Rathaus aus- und in das Familienzentrum an der Oppelner Straße 6 eingezogen. „Innerhalb von drei Tagen waren wir umgezogen. Der Bauhof hat alles in einem Rutsch transportiert“, so Katarina Günter, die das Spontan-Büro leitet. Sie sieht die Vorteile des neuen Standortes: Die neuen Räume im Familienzentrum sind barrierefrei, direkt vor dem Haus gibt es ausreichend Parkplätze. „Das ist für die Menschen, die bei uns Hilfe suchen oder eine Beratung brauchen, sehr hilfreich.“ Zudem sei die neue Nähe zum Familienzentrum sinnfällig, die Zusammenarbeit mit dessen Leiterin Bärbel Goedelt sei gut. „Und hier sind wir viel präsenter, mittendrin!“

Die Räume, die Spontan nun belegt, wurden bis dahin von Barzan Youssef genutzt. Der Berater und Begleiter der Stadt Sarstedt für Flüchtlinge ist dafür nun in Raum 16 im Hochparterre des Rathauses untergebracht. Auch das ist eine Verbesserung. Denn viele Dinge regelt er für seine Kunden in enger Abstimmung mit der Stadt. Horst-Dieter Schelper, stellvertretender Verwaltungschef der Stadt, lobt die nun möglichen „kurze Wege über den Flur“. Der Umzug war für Youssef, dessen Aufgaben weniger im Büroalltag, denn in der zeitintensiven, individuellen Begleitung liegen, denkbar einfach: „Ich habe meinen Umzug auf einem USB-Stick gemacht.“ Barzan Youssef ist zu erreichen unter der Telefonnummer 05066-805-65 oder unter T. 0151-72681610.

Das Büro-Team von Spontan ist ab sofort zu den gewohnten Öffnungszeiten (Di: 10-12 Uhr, Mi: 09-12 Uhr, Do: 09-12 Uhr und 14-16 Uhr), im Familienzentrum, Oppelner Straße 6,

31157 Sarstedt, unter der neuen Telefonnummer 05066-6000812 zu erreichen.

Spontan sucht weiterhin Menschen, die sich engagieren möchten. Vor allem Helferinnen und Helfer für die Besuchsdienste und Begleitdienste sind gefragt. Sei es, dass jemand zum Arzt begleitet werden muss oder eine neu zugezogene Familie eine „Wunschoma“ oder einen „Wunschopa“ für das in der Stadt noch fremde Kind sucht, die oder der ihm die Stadt vertraut macht. „Uns ist ganz wichtig, dass die Chemie zwischen den Parteien stimmt. Das ist schließlich ein sehr persönlicher Kontakt“, so Katarina Günter. Da müssten alle Seiten mit zufrieden sein. Darauf würde immer geachtet. (stb)

Kommentar hinterlassen