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Gedenkstunde befasst sich mit Sarstedter Schicksalen

Am morgigen Sonntag, dem 18. November wird deutschlandweit der Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus gedacht.

Die Sarstedter Veranstaltung zum Volkstrauertag konzentriert sich dabei diesmal ganz auf die „Schicksale der Sarstedter Juden, die unter dem Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden“, so Bürgermeisterin Heike Brennecke.
Kern der Gedenkstunde am Sonntag, 18.11. um 11.15 Uhr in der Regenbogenschule, Vor der Kirche 9 in Sarstedt ist ein bebilderter Vortrag von Marcel Rode, der an der Leibniz Universität Hannover Geschichte und Politik studiert und sich im Rahmen einer Seminararbeit mit dem jüdischen Leben in Sarstedt und den Auswirkungen der Novemberprogrome 1938 („Reichskristallnacht“) beschäftigt hat.
Rode wird explizit die Schicksale Sarstedter Juden vorstellen, wie das des bekannten Biochemikers Carl Neuberg, dessen Wurzeln in der Sarstedter Steinstraße liegen. Er möchte den Menschen „Gesichter geben, Geschichten erzählen, es sollen nicht nur reinen Zahlen im Mittelpunkt stehen“.
Musikalisch wird die Gedenkstunde im Foyer der Regenbogenschule begleitet vom Querflöten-Ensemble des Gymnasium Sarstedt. Im Anschluss an die Gedenkstunde findet die Kranzniederlegung am Ehrenmal im Friedrich-Ebert-Park statt.


Separate Veranstaltungen in den Ortsteilen:

09.00 Uhr, Gottesdienst und Kranzniederlegung zum Volkstrauertag in Hotteln
09.30 Uhr, Gottesdienst St. Nikolai Heisede, ab 10.30 am Ehrenmal zum Volkstrauertag in Heisede
10.30 Uhr, Gottesdienst und Kranzniederlegung zum Volkstrauertag in Giften
11.15 Uhr, Gottesdienst Kapelle Schliekum, ab 12.00 Uhr Gang zum Ehrenmal, Kranzniederlegung zum Volkstrauertag
16.30 Feierstunde zum Volkstrauertag am Ehrenmal Gödringen