Bundesweiter Warntag am 10. September

Am jährlich stattfindenden Warntag erproben Bund und Länder für den Ernstfall unterschiedliche Warnmittel. (Symbolbild: Pixabay)

Auch in diesem Jahr findet am zweiten Donnerstag im September der bundesweite Warntag statt. Dabei testen Bund, Länder sowie teilnehmende Landkreise, selbstständige und kreisfreie Städte und Gemeinden unterschiedliche Warnmittel. Am 10. September ab 11 Uhr werden durch die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte die unterschiedlichen Warnmittel wie z. B. Radio und Fernsehen, Warn-Apps (im Landkreis Hildesheim BIWAPP), Sirenen und mobile Lautsprecherdurchsagen aktiviert. Gegen 11.45 Uhr erfolgt die Entwarnung über die jeweiligen Warnmittel und Endgeräte, über die zuvor Warnungen versendet worden sind.

Im Landkreis Hildesheim stehen unter anderem Sirenen als Warnmittel zur Verfügung. Diese werden um 11 Uhr durch die Leitstelle im Landkreis Hildesheim ausgelöst. Zunächst erfolgt der Warnton vor Gefahren. Dieses ist ein einminütiger auf- und abschwellender Ton. (Der Feueralarm besteht dagegen aus einem dreimal hintereinander folgenden, 15 Sekunden langen Dauerton.) Die Entwarnung erfolgt um 11.45 Uhr durch einen einminütigen Dauerton.

Der Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme. Die technischen Abläufe sowie die Funktionsfähigkeit der Warnmittel werden überprüft und mögliche Schwachstellen können erkannt und im Nachgang ausgebessert werden, um so das System der Bevölkerungswarnung sicherer und effektiver zu machen. Ebenso dient der Warntag der Wissensvermittlung und Sensibilisierung der Bevölkerung, um im Ernstfall für entsprechende Situationen vorbereitet zu sein. Wenn die Abläufe der Warnung vertraut sind, kann man im Ernstfall besser reagieren.

Weitere Informationen zum Warntag und generell zur Warnung der Bevölkerung gibt es unter www.warnung-der-bevölkerung.de.