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	<title>Verkehr &#8211; KLEEBLATT.de</title>
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	<description>NACHRICHTEN AUS DER REGION SARSTEDT</description>
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		<title>#anderthalbmeter Abstand – Stadt wirbt für mehr Verkehrssicherheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marlene Helmers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 11:50:26 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eineinhalb Meter Abstand halten – spätestens mit Ausbruch des neuartigen Corona-Virus eine Vorsichtsmaßnahme, die den meisten Menschen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist. Doch nicht nur in Supermarkt und Apotheke kann eine entsprechende Abstandshaltung für mehr Sicherheit sorgen. Im Straßenverkehr kann sie sogar Leben retten.<br />
Laut der Unfallstatistik für den Straßenverkehr hat die Zahl der Verkehrstoten unter den Radfahrenden bis 2019 wieder zugenommen. Aus diesem Grund wurde im April 2020 eine Novelle der StVO erlassen, die besagt, dass Kraftfahrzeuge beim Überholen von Radfahrenden einen Sicherheitsabstand von 1,5 m innerorts und 2 m außerorts einhalten müssen. Kann ein entsprechender Abstand nicht eingehalten werden, ist ein Überholen an dieser Stelle strikt untersagt. So weit, so gut, doch wie viele Fahrzeugführerinnen und -führer wissen um diese Regelung und – noch viel wichtiger – wie viele halten diese auch ein? Um für einen rücksichtsvolleren Umgang mit den oft unterlegenen und damit besonders schützenswerten Radfahrenden zu sensibilisieren, hat der ADFC Köln bereits vor knapp fünf Jahren eine entsprechende Werbekampagne unter dem Hashtag #anderthalbmeter Abstand ins Leben gerufen. Die im Rahmen der Kampagne produzierten Aufkleber, die auf den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand hinweisen, zieren mittlerweile etwa 15.000 Fahrzeuge in ganz Deutschland.<br />
Bei einer kürzlich stattgefundenen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt wurde nun einem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen stattgegeben, auch in Sarstedt an dieser wichtigen Kampagne mitzuwirken. Vor allem in so beengten Straßenzügen wie dem Wellweg, die durch seitlich parkende Fahrzeuge noch verschmälert werden, würde immer wieder beobachtet, wie Fahrzeugführer:innen trotz zu geringen Sicherheitsabstands Radfahrende unerlaubt überholen und diese an den rechten Fahrbahnrand und damit in den Türöffnungsbereich parkender Autos abdrängen. Um die Bürgerinnen und Bürger für die Abstandsregelung zu sensibilisieren, sollen demnächst 50 Fahrzeuge der Stadtverwaltung mit den Aufklebern des ADFC Köln ausgestattet werden. Weitere 100 Exemplare sollen im Bürgercenter an interessierte Sarstedterinnen und Sarstedter ausgegeben werden, die an der Werbekampagne teilnehmen und damit ihren Beitrag dazu leisten wollen, für mehr Verkehrssicherheit in der Stadt zu sorgen. Wie bereits die regelmäßige Teilnahme am Stadtradeln beweise, sei Sarstedt eine „Kommune für das Radeln“, so Grünen-Ratsherr Johann Härke. Mit den Aufklebern und den damit verbundenen, geringen Kosten von knapp 300 Euro erhoffe man sich eine große Wirkung bei vergleichsweise kleinem Aufwand. / jph</p>
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		<title>Stadtratsmitglieder Esser und Jacob: „Der nächste Unfall ist vorprogrammiert!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marlene Helmers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 14:04:03 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vollsperrung der Landesstraße 410 von der östlichen Ein – und Ausfahrt des Wohngebiets Sonnenkamp bis nach Gödringen Anfang letzter Woche nutzten die beiden SPD-Ratsherrn Dr. Karl-Heinz Esser und Heiko Jacob für einen Ortstermin mitten auf der Fahrbahn. In Vertretung von Bauamtsleiter Rembert Andermann war dessen Stellvertreter Lars Kuntze erschienen. Mittelpunkt des Dreiergesprächs war das Verkehrsschild „vorgeschriebene Vorbeifahrt – rechts vorbei“ auf der Querungshilfe am Ende der Linksabbiegerspur in den Sonnenkamp. Die Stelle gilt zwar nicht als absoluter Unfallschwerpunkt, aber ein kleines Kreuz und einige Schnittblumen am Straßenrand zeugen von nichts Gutem. Esser selbst hat hier vor Jahren auch schon einmal Erste Hilfe geleistet: Ein älterer Mann war mit seinem Fahrrad in eine Kollision dreier PKW geraten und dabei schwer verletzt worden. Eines der Autos fing dabei Feuer.</p>
<p>Das aktuelle Belegfoto von Esser und Jacob, die beide am Sonnenkamp wohnen, wurde durch die Frontscheibe eines PKW kurz vor dem Ende der Abbiegerspur aufgenommen, während sich die Kamera mittig zwischen Augen des Fahrers befand. Als Vertreter der Stadtverwaltung bestätigte Kuntze: „Wie man sieht, sieht man nichts &#8211; zumindest nicht den Gegenverkehr aus Richtung Gödringen.“ Dieser wird durch das Schild komplett ausgeblendet. Esser erinnert sich, dass der viel zu hoch angebrachte Richtungspfeil auf Bürgerwunsch bereits vor Jahren zu Zeiten von Monika Kochel, Andermanns Amtsvorgängerin, einmal demontiert und deutlich tiefer neu angebracht wurde. Zuständig für solche Dinge war und ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit Sitz in Hannover. Offenbar wurde das Schild mit dem Pfeil bei einem Unfall in der jüngeren Vergangenheit so stark beschädigt, dass es ersetzt werden musste. Leider geschah dies wieder nicht in der richtigen Höhe. Kuntze signalisierte den beiden Ratsherrn gegen Ende des Ortstermins, dass er sich zeitnah mit der Landesbehörde in Verbindung setzen werde um einen erneuten Umbau von Schild, Warnbake und Pfosten zu erreichen. Bis dahin sollten alle Benutzer der Landesstraße in diesem Bereich größtmögliche Vorsicht walten lassen.</p>
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